Wie wollen wir während der Preisverleihung miteinander umgehen?
Nur mit der Unterstützung aller Gäste, Beteiligten und Unterstützenden kann unsere Veranstaltung zu einem barriere- und diskriminierungsarmen Erlebnis werden. Zusätzlich zu den Maßnahmen, die wir als Veranstalter:innen vornehmen, hoffen wir, dass die nachfolgenden Tipps helfen, dass sich alle Personen auf der Preisverleihung wohl und sicher fühlen und sich gut beteiligen können:
Selbstfürsorge und Achtsamkeit
- Versuchen Sie sowohl mit Ihnen selbst als auch mit anderen rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Machen Sie sich Ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse bewusst und nehmen Sie Ihre Gefühle ernst. Sie können mit einer:einem guten Freund:in sprechen, wenn Sie sich nach einer Situation unwohl fühlen oder Sie Gefühle überwältigen. Holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung bei unseren Ansprechpartner:innen. Sie können sich sicher sein, dass Ihr Anliegen vertrauensvoll und verantwortungsbewusst angehört und behandelt wird.
Sensible/Geschlechtsbezogene Anrede
- Respektieren Sie die Selbstbezeichnungen anderer. Um anderen kenntlich zu machen, wie Sie angesprochen werden wollen, können Sie gerne entsprechende Pronomen auf Ihrem Namensschild ergänzen (z.B. „sie / ihr“ für Frau, „er / sein“ für Herr, they / them… ).
Auf Sprache und Formulierungen achten
- Bitte achten Sie auf Sensibilität im Umgang mit Sprache. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Glossar und der Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch (Universität Hamburg 2013, PDF) sowie im Handout zur gendergerechten Sprache (Universität Hamburg 2021, PDF).
Privilegien bewusstmachen
- Wir wollen Sie einladen, Ihre eigenen Privilegien zu reflektieren und mit anderen über Unterschiede, Privilegien und Benachteiligungen ins Gespräch zu kommen. Gehen Sie im Umgang mit Privilegien, Benachteiligungen und Vorurteilen achtsam mit Ihnen und miteinander um, hören Sie einander zu und nehmen Sie das Gespräch als Lernmöglichkeit für sich an.
Hinschauen und Hilfe holen
- In Situationen in denen Sie unsicher sind, ob eine Person angegriffen wird oder sich unwohl fühlt: Fragen Sie nach, ob die Situation für die betroffene Person gerade in Ordnung ist. Hören Sie, wenn möglich, der Person zu und schenken Sie ihr Vertrauen. Bereits das Gefühl, nicht allein zu sein, kann manchmal schon ausreichen, um die eigene Kraft wiederzufinden. Verweisen Sie bei Bedarf an unsere Ansprechpartner:innen und holen Sie rechtzeitig Hilfe.
Wenn Sie eine Grenze überschritten haben könnten
Wenn Ihnen jemand sagt, Sie hätten eine Grenze überschritten: Diskutieren Sie nicht und versuchen Sie nicht Ihr Verhalten zu erklären. Stoppen Sie die Handlung oder das Gespräch und versuchen Sie diese und andere Grenzen nicht wieder zu verletzen. Tauschen Sie sich gerne mit unseren Ansprechpartner:innen aus, falls Sie sich missverstanden fühlen oder wissen wollen, was Sie ändern können. Auch, wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Grenze überschritten haben, können Sie unsere Ansprechpartner:innen kontaktieren und um Rat fragen.







