Auf Adventure-Tour durch die Stadt: Bewerber-Shoutout n°2 für „WillkommensKultur“

Integration: Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit. (DUDEN)

Integration ist eines der großen Themen unserer Gesellschaft. Viele vor Krieg, Armut und Hunger fliehende Menschen kommen in unsere Städte, auf der Suche nach Sicherheit und Schutz. Doch damit geht es Ihnen nicht zwangsweise 100 %ig besser. Um sich in einer Stadt wohlzufühlen muss man Menschen treffen, Freunde haben, die Stadt kennenlernen. Den ganzen Tag in einer Gemeinschaftsunterkunft zu sitzen, nichts in der Stadt erleben zu können weil man sich nicht auskennt, ist diesem Integrationsprozess natürlich hinderlich. Wäre es nicht toll, wenn es jemanden gäbe, der diese Menschen an die Hand nimmt und Ihnen hilft Teil des sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Stadt zu werden? Ja das wäre es!
Und genau so jemanden gibt es auch. Martha arbeitet freiwillig in einer Gemeinschaftsunterkunft in Halle – Silberhöhe. Seit September 2016 hilft sie wo Sie kann, unterstützt die Geflüchteten in allen Lagen und will einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass diese Menschen, die grauenhaftes überstehen mussten, dort ein wenig Frieden finden.  Doch Martha will mehr. Martha will, dass sich Geflüchtete auch außerhalb der Unterkunft, nämlich in der Stadt, wohl fühlen, dass sie sich auskennen, ihre Freizeit mit Kultur genießen können und diese Orte wiederrum Freunden und Familie zeigen.

Deshalb startete Sie im Oktober das Projekt „WillkommensKultur“ in dem Sie mit Geflüchteten die Stadt Halle und ihre kulturellen Einrichtungen erkundet. Jeden Monat finden Aktionen mit wechselnden Gruppen statt, die die Menschen aus ihrem oft grauen Alltag herauszuholen und ihnen, vor allem den Kindern, Freude bereiten sollen.

Den Startschuss gab ein interkulturelles Picknick im Peißnitzhaus, welches ein tolles Erfolgserlebnis war. Für die Besucher war es ein großer Spaß, sich mit den Menschen auszutauschen, und sei es mit Händen und Füßen. In den folgenden Monaten unternahm Martha einen Ausflug mit den Kindern in die Stadtbibliothek, eine Führung durch die Freiraumgalerie, ermöglichte den Kindern ein Nikolaus-Geschenk und ging mit Ihnen auf den Weihnachtsmarkt zum Naschen und Karussell fahren. All‘ diese Unternehmungen waren spitzen Erfolge und Martha bekam ein super dankbares Feedback. Vorurteile wurden abgebaut, neue Sprachen gelernt und die Menschen konnten sich ablenken und etwas Schönes erleben. Gleichzeitig nimmt die Bundesfreiwilligendienstlerin aber auch unglaublich viel für sich selbst mit: „Ich laufe viel mehr mit einem Lächeln durch die Welt, weil ich […] jetzt zu schätzen weiß, wie gut es mir geht und in was für einer perfekten Welt ich lebe.“ Ein klassischer Fall von Engagement – für dich UND für mich!

So Hammer wie bisher soll es natürlich weiter gehen! Martha plant gerade zum Beispiel Besuche zum Kunstmuseum Moritzburg, ins BWG Erlebnishaus  zum Spielen und zum Klettern ins Boulderkombinat. Findet Ihr nicht auch dafür hat Martha eine fette Anerkennung & Unterstützung verdient? Wir auf jeden Fall!

Unser Gütesiegel: absolut #freistil_preiswürdig!

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